Northeim eine echte Wahl ermöglichen

Der letzte Samstag im August hat alle drei Kandidaten für das Bürgermeisteramt auf die Strasse gebracht.
Der gemeinsame Kandidat der CDU, der SPD und der GRÜNEN, der parteilose Frank Kampf , ein gebürtiger Nordhesse, sprach am Infostand der CDU, unterstützt von den Northeimer GRÜNEN, mit interessierten Bürgern.
Kampf wurde von der gemeinsamen Findungskommission der drei Parteien aus 19 Bewerbern, von denen sechs in die engere Wahl gekommen waren, auf eine Stellenausschreibung ausgewählt.
Er sieht das Amt des northeimer Bürgermeisters vorrangig in der Funktion<a href="http://www go to these guys.piratenpartei-northeim.de/2013/09/01/northeim-eine-echte-wahl-ermoeglichen/“ target=“_blank“ id=“rssmore“> eines Verwaltungschefs und begründet diesen Standpunkt mit der Tatsache, dass sich Northeim keinen Stadtdirektor leistet. Frank Kampf sieht sich dieser Aufgabe durchaus gewachsen und verfügt wohl auch über entsprechende Qualifikationen, wenn man der Fachkenntnis der drei vereinigten Ratsparteien vertraut.
Hans-Erich Tannhäuser tritt als parteiloser Einzelbewerber mit Unterstützung der FDP und der FREIEN WÄHLER zur Wahl an. Er hat fast ein Jahrzehnt als Polizeibeamter gearbeitet und war danach als Leiter des  Tiefbauamts und technischer  Werkleiter des Abwasserbetriebs in der westfälischen Stadt Vreden tätig.  Der 53jährige Diplomingenieur und Vater dreier Kinder betreibt seit 2003 ein eigenes Ingenieurbüro in Northeim.
Seiner Ansicht nach ist es in einer Demokratie wichtig, den Bürgern eine wirkliche Wahl zu ermöglichen. Auch er verfügt über ausreichende Erfahrung im Umgang mit Verwaltungsabläufen und die dem Amt angemessene Integrität.
Seit 35 Jahren lebt der dritte Kandidat, der gebürtige Palästinenser und deutsche Staatsbürger, Saleh El-Mograbi, in Northeim. Der selbstständige Speditionskaufmann ist Gründungsmitglied des Kreisverbandes der Piratenpartei Northeim und dort als Beisitzer im Vorstand.
Seine Kandidatur um das Bürgermeisteramt begründet er im Gegensatz zu seinen beiden Mitbewerbern nicht mit Verwaltungserfahrung.
Er will “Bürger-Bürgermeister”, also in erster Linie Vertreter der Bürgerinteressen im Rathaus sein.
So will er weniger Chef der Verwaltung sein, denn seiner Meinung nach sind die Mitarbeiter der Stadtverwaltung durchaus befähigt, ihren anspruchsvollen Aufgaben pflichtbewusst nachzukommen, ohne den Druck unnötiger Hierachien.
Natürlich ist der Kandidat sich bewusst, dass die Verantwortung für alles Verwaltungshandeln letzten Endes beim Bürgermeister liegt, aber er ist davon überzeugt, dass hierfür endlich neue Wege der Bürgerbeteiligung und des selbstbestimmteren Arbeitens einer modernen Stadtverwaltung  eingeschlagen werden sollten.
Also hat Northeim nun drei echte Wahlmöglichkeiten, sich den Bürgermeister zu geben, den die Stadt braucht.
Frank Kampf darf  mit der Unterstützung der CDU, der SPD und der GRÜNEN rechnen, während sich Hans-Erich Tannhäuser auf FDP und FREIE WÄHLER verlassen kann.
Der Kandidat der Piraten baut hingegen ausschliesslich auf die Bürgerinnen und Bürger der Stadt.
Angesichts der Erfahrungen im Strassenwahlkampf ist es nicht ausgeschlossen, dass keiner der drei Bewerber im ersten Wahlgang die erforderliche Mehrheit erreicht und dann eine Stichwahl erfolgen müsste.
Das wissen natürlich alle Kandidaten und deshalb heisst es jetzt:
Jede Stimme zählt !
Die Bürger haben also in den drei Wochen bis zur Wahl die Möglichkeit, alle drei Kandidaten an ihren Infoständen in der Northeimer Innenstadt zu befragen und zu “beschnuppern” um sich selbst ein Bild zu machen, wer der beste “Kapitän für das Stadtschiff” sein könnte.
Ein Wahlsieger steht aber jetzt schon fest und das ist die Demokratie.

Via: PIRATEN Northeim

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